Der Dokumentation halber
Tapio Liller // Das Nebelhorn ist der ungehobelte kleine Bruder des großen "Open Source PR". Alles was zu konfus, zu vermischt, zu privat, zu polemisch, zu unernst, zu beiläufig, zu unfertig, zu politisch ist, um dort zu landen, findet hier seinen Platz.
Der große Bruder: http://www.opensourcepr.de
Die Kontaktinfos: http://eee.am/tapioliller
Trotzdem Allem hat Vodafone im Prinzip alles richtig gemacht. Vodafone hat sich geöffnet. Vodafone hat Gesicht gezeigt. Das ist gut und das ist richtig. Und man hat dabei gesehen, dass Vodafone noch nicht wirklich reif ist für Social Media. Und auch das ist okay. Indem sich Vodafone offen stellt, hat es eine Entwicklung in Gang gesetzt, an deren Ende irgendwann Social-Media-Reife steht – oder ein Desaster. Ich glaube, es wird gelingen. Aber aus professioneller Sicht muss ich sagen: Vodafone hätte nicht unbedingt den “harten Weg” wählen müssen und ihren aktuellen Status so deutlich zeigen. Wenigstens hätte man ein Bemühen zeigen können, dem Thema “Social Media” nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich gerecht zu werden.
Kaufe unser Produkt und du wirst ein Held. Ich kaufe dein Produkt und bin dein Held. Das muss einfach funktionieren. Früher hatten die Menschen zur Bewältigung der komplexen Realität ihre Religionen - heute haben wir unsere Markenwelten, zum Glück ist da kein Platz für Fegefeuer und andere lästigen Pflichten. Gebt uns einen coolen Song (den wir als Kind schon bei Mama und Papa im Autoradio haben dudeln gehört) einen coolen Slogan und wir fühlen uns gut. Ahh. Endlich. Wir sind Helden.
Das nächste Problem ist eine Kampagne, die die langweiligsten, weil gelerntesten Klischees propagiert: die Bloggerin mit dem kleinen Kind, den Base-Jumper, den MySpace-Musiker - geht es noch mainstreamiger und weniger polarisierend?
Eine Kampagne unterstützt von einem 1977er Bowie-Song!? Den die Protagonisten selbst singen? Das ist Cord-Sofa und Kuschelecke pur unter dem Jägermeister-Hirsch - aber nicht das Positioning eines modernen Telekommunikations-Unternehmens.
There's a tectonic shift rocking the social, political, and economic landscape. The last two points above are what express it most concisely. I hate labels, but I'm going to employ a flawed, imperfect one: Generation "M."
What do the "M"s in Generation M stand for? The first is for a movement. It's a little bit about age — but mostly about a growing number of people who are acting very differently. They are doing meaningful stuff that matters the most. Those are the second, third, and fourth "M"s.